Gemeinsam Vielfalt entdecken.

Wer Ruhe sucht, wird sie hier finden. Inmitten einer wahren Naturoase bieten wir, was im normalen Alltagsleben kaum noch möglich ist: Naturgenuß ohne jegliche Ablenkung. Entspannen, zur Ruhe kommen und den Fokus auf Dinge richten, die uns im Alltagsstress abhanden kommen. Gemeinsam Vielfalt entdecken.

 

Gelegen am östlichen Rand des Naturparks Lüneburger Heide und in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Partner SOS-Hof Bockum, gehören wir zur Samtgemeinde Amelinghausen. Wir sind also im südwestlichen Zipfel des Landkreises Lüneburg in Niedersachsen zu finden (Anfahrt).

 

Charakteristisch für unseren Ort ist seine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen. Bockum liegt an der Mündung des Heidebaches Ehlbeck in die Lopau. Westlich von Bockum schließt die in weiten Teilen zum Truppenübungsplatz Munster Nord gehörende Raubkammer an, eines der größten Waldgebiete in Niedersachsen. Das Lopautal mit seiner Dynamik, mit zahlreichen Quellen, Erlenbrüchen, Moor- und Teichlandschaften bietet auch seltenen Arten wie Rotwild, Eisvogel und Schwarzstorch einen Rückzugsraum.
Ein Mosaik aus lebendigem Wasser, stillem Wald, verträumten Teichen und verborgenen Mooren. Hier kann Natur noch Natur sein.

 

Unser Standort ist also eingebettet in ein Mosaik aus lebendigem Wasser, stillem Wald mit verträumten Teichen und verborgenen Mooren sowie einmaligen offenen Heidelandschaften.

 

Vielfalt meint aber nicht nur die Natur, sondern auch das soziale Miteinander. Unser Nachbarund Partner SOS-Hof Bockum ist Lebens- und Arbeitsort für erwachsene Menschen mitgeistiger Behinderung. Ihre soziale und berufliche Integration wird durch die Betreuung und Förderung in unterschiedlichen Wohnformen und die Arbeitsmöglichkeiten in verschiedenen Werkstätten unterstützt. Im Jahr 2015 feierte SOS-Hof Bockum sein 30jähriges Bestehen.

AnfahrtSOS-Hof Bockum
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Gutshaus

Unser Gutshaus wurde komplett saniert und ist mit 21 Betten in Einzel- und Zweibettzimmern, mit zwei Seminarräumen, einem Kaminzimmer sowie einer großen Teeküche ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit WC/Dusche und ist einzeln buchbar.

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Gästehaus

Hier kann eine Schulklasse separat übernachten. Im Haus sind 12 Mehrbettzimmer, ein Zimmer für zwei Begleiter sowie ein EinzelzImmer für Rollifahrer vorhanden. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit WC/Dusche.

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Aussenbereich

Der Außenbereich des Hauses bietet mit etwa 4000 m² und einem Beachvolleyballfeld genügend Platz für den sportlichen, spielerischen oder auch erholsamen Aufenthalt im Freien. Rundherum gibt es einen freien Blick auf Wiese, Wald oder unseren Heidebach Lopau. Einfach mal die Ruhe und Exklusivität des Standortes genießen.

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Geschichtliches

Bockum und die Raubkammer

Der kleine Ort Bockum blickt auf eine lange und sagenumwobene Geschichte zurück. Dies begründet sich zum einen in der Tatsache, dass Bockum an der Grenze zur sogenannten Raubkammer, dem ältesten Waldgebiet der Heideregion, liegt. Da diese für eine lange Zeit herrschaftliches Jagdgebiet war, fiel sie nie den Rodungen für die Saline der Stadt Lüneburg zum Opfer. Wie sie allerdings zu ihrem Namen kam, wird unterschiedlich gesehen. Möglicherweise haben Berichte über Raubüberfälle durch Söldner, die nach den Kriegen brotlos geworden waren und nun die Gegend unsicher machten, zu diesem Namen geführt. Vielleicht aber war es auch einfach die harte Arbeit, die in dieser rauhen Gegend das tägliche Leben bestimmte.

Der Raubritter Moritz von Zahrenhusen

Und dann gibt es da noch die Sage um den Raubritter Moritz von Zahrenhusen, der Bockum Ende des 16. Jahrhunderts zu einem Gut umbaute und von dortaus angeblich sein Unwesen in der Raubkammer trieb. In der Sage wird auch überliefert, Moritz von Zahrenhusen sei in der Raubkammer von Dierk von Gellersen erschossen worden. Heute erinnert dort ein Gedenkstein an den vermeintlichen Raubritter. Egal ob wahre Geschichte oder im Laufe der Zeit immer weiter ausgeschmückte Volkssage, Moritz von Zahrenhusen prägte mit dem Ausbau Bockums zu einem größeren Hofgut entscheidend die Region – und unseren Standort.

Unsere Region

Naturpark Lüneburger Heide

Zwischen Buchholz im Norden und Soltau im Süden liegt der Naturpark Lüneburger Heide auf einer Fläche von über 1070km², welche auch die Gemeinde Amelinghausen und den NaturCampus Bockum mit einschließt. Mit einem der wohl schönsten Naturschutzgebiete Deutschlands in seinem Kernbereich, aber auch vielen weiteren Naturwundern und Sehenswürdigkeiten hat der Naturpark Touristen das ganze Jahr über einiges zu bieten – er hält aber auch für heimische Naturliebhaber und wissbegierige Freizeit-Entdecker vielfältige Arten und Lernorte bereit. Vom NaturCampus aus lassen sich in der Naturparkregion über 500km Wander- und Reitwege, urige Heidedörfer und lebendige Ausstellungen zu einer alten, wunderschönen Kulturlandschaft erleben.

Zum Naturpark

Badespaß und mehr

Das Waldbad Amelinghausen mit acht 50-m-Bahnen, zwei Ein-Meter-Brettern, einem Drei-Meter-Brett, großer Liegewiese und der “Strandbar”. Ein absoluter Wohlfühlfaktor wird durch die Wassertemperatur von mindestens 23 Grad erreicht. Geöffent von Mai bis Ende August.

Zum Waldbad

Mit dem Kanu paddeln

Mit dem Kanu auf den Heidebächen paddeln. Ilmenau und Luhe locken, die Natur vom Wasser aus zu erleben. Der Kanuverleih Heide-Kanu bietet Touren zwischen Lüneburg, Uelzen und Buchholz auf der Luhe, Ilmenau, Seeve und Este an.

Heide-Kanu bietet seit über 10 Jahren Kanutouren für Schulklassen aus der Umgebung an. Sie sind der erste und derzeit einzige Verleih an der Luhe, der das Gütesiegel des “Qualitätsmanagement Wassertourismus – (QMW)” trägt

Zu Heidekanu

Wandern und Erholen

Der Lopausee lädt nicht nur zum Wandern und Erholen ein, hier kommen auch Wassersportbegeisterte auf ihre Kosten. Mit Tretboot und viel Spaß lässt sich der See auch aktiv erkunden.

Zum Lopausee

Das vergessene Dorf

Die Ortschaft Lopau ist im Lopautal gelegen und wurde erstmal im Jahr 1293 im Bürgerbuch der Stadt Lüneburg genannt. Lopau bestand aus drei sogenannten Vollhöfen, wobei der „Lopau-Hof“ wohl Namensgeber der Ortschaft ist. Bis zur Räumung Lopaus im Jahre 1978 diente der Hof dem Bundesforstamt Raubkammer als „Revierförsterei Fangbeutel“. Seitdem befindet sich das Grundstück im Eigentum des Bundes und wurde der Stadt Munster zur Mitnutzung überlassen. Spürbar ist die Eigenheit des Dorfes, das ohne seine Bewohner einen recht einsamen, aber besonderen Eindruck hinterlässt.

Zum Naturpark

5700 Jahre Oldendorfer Totenstatt

Im Archäologischen Museum Oldendorf/Luhe bekommen die Besucher anhand eindrucksvoller Grabfunde weitreichende Informationen über die Einwanderung der ersten Ackerbauern und die Errichtung ihrer Grabanlagen im Luhetal. Sehr eindrucksvoll sind die offen gelegten Großsteingräber der Oldendorfer Totenstatt, die auch als Hünengräber bezeichnet werden. Besonders reizvoll macht den Besuch aber auch die Lage innerhalb einer kleinen Heidefläche. Der Oldendorfer Totenstatt werden zudem mystische Eigenschaften zugeschrieben.

Zur Totenstatt

Auf Streifzug

Allein fünf der 32 ausgewählten Naturwunder des Naturparks Lüneburger Heide können in der Urlaubsregion Amelinghausen entdeckt werden. Neben der Oldendorfer Totenstatt so auch das Marxener Paradies, das Steingrab Raven, die Rehrhofer Heide und die Schwindequelle. Auf einem Streifzug durch die Heidelandschaften kann man vor allem im August die Stille und das einmalige Farbenspiel zwischen lila blühenden Heideflächen, grünen Wäldern und blauem Himmel genießen.

Zur Erholung

Einzigartig in Niedersachsen

Der Barfußpark Lüneburger Heide ist einzigartig in Niedersachsen. Der ca. 14 ha große Naturerlebnis-Park liegt im Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide”. Auf 2,7 km Länge kann man seine Vitalität nach kneippschen Grundsätzen neu erleben! Es können 60 Stationen durchlaufen werden, mit vielfältig angelegten Naturböden über verschlungene Pfade durch Wälder, Wiesen, Felder und Bäche. Natur neu erspüren – viele Erlebnisstationen wie z. B. Riechkästen, Baumtelefon oder Kriechtunnel warten darauf, entdeckt zu werden. Für Familien, Senioren oder Schulklassen der ideale Wander- und
Erlebnisspaß.

Zum Barfusspark

Auf Salz erbaut

Die mittelalterliche Architektur der mehr als 1050 Jahre alten Salz- und Hansestadt Lüneburg im Stil der Backsteingotik sowie die romantischen, historischen Giebel sind Lüneburgs Markenzeichen. Im reizvollen Gegensatz zur historischen Kulisse steht das junge, bunte Stadtleben der Universitätsstadt. Lüneburg wurde auf Salz erbaut und erlangte durch den Handel mit dem „Weißen Gold“ im Mittelalter Reichtum und Ansehen. Ein Besuch, der sich lohnt.

Zur HansestadtZur Heide

Unsere Partner

Hebrok Stiftung

Karl Heinz Hebrok

Der Stiftungsgründer und Vorsitzender des Stiftungsvorstands Karl-Heinz Hebrok, Unternehmer aus Lüneburg, ist seit über 30 Jahren erfolgreich in den Bereichen Verpackungen und Immobilien tätig.

 

Er fühlt sich der Region stark verbunden, wobei ihm insbesondere die Bildung und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen am Herzen liegt.

 

Neben den bisher im Bildungsbereich realisierten regionalen Förderprojekten besteht zudem eine enge Verbindung zu Lüneburgs Partnerstadt Tartu (Estland). Gefördert wurden in diesem Zusammenhang der Um- und Ausbau einer Kita, der Austausch von Praktikanten im Bereich Wirtschaft sowie die Vermittlung der deutschen Sprache in Kindertageseinrichtungen und Schulen.

 

Sein Engagement wurde sowohl in Deutschland als auch in Estland durch verschiedene Auszeichnungen gewürdigt.

Vielfalt meint aber nicht nur die Natur, sondern auch das soziale Miteinander. Unser Nachbarund Partner SOS-Hof Bockum ist Lebens- und Arbeitsort für erwachsene Menschen mitgeistiger Behinderung. Ihre soziale und berufliche Integration wird durch die Betreuung und Förderung in unterschiedlichen Wohnformen und die Arbeitsmöglichkeiten in verschiedenen Werkstätten unterstützt. Im Jahr 2015 feierte SOS-Hof Bockum sein 30jähriges Bestehen.

Naturcampus Bockum

Seit 2016 ist die Hebrok Stiftung Projektträger des Bildungsprojektes NaturCampus Bockum. Geschaffen wird ein erlebnisreicher Standort, der nicht nur Schulklassen, sondern allen jungen Menschen von der schulischen AG über den Sportverein bis hin zu außerschulischen Jugendgruppen offen steht. Eigens dafür saniert die Hebrok Stiftung ein ehemaliges Gutshaus und richtet ein Bildungshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten in einer außerordentlich vielfältigen Umgebung ein. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Kooperationspartner SOS-Hof Bockum.

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Zukunft Region

Ihr seid gefragt. Wir suchen engagierte Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren, die sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Schon mal vom BundesUmweltWettbewerb gehört? Hier gibt es zahlreiche Preise, jede Menge Erfahrungen, Projektideen und Austauschmöglichkeiten für Euch. Wir unterstützen Euch und loben einen Sonderpreis “Zukunft Region” für zwei Arbeiten in Niedersachsen aus. Also, macht mit und gestaltet Eure Region!

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Was wir planen

Gemeinsam mit Partnern möchten wir zukünftig längerfristige Projekte zur Förderung von jungen Menschen umsetzen.

Fragen Sie uns

Der Stiftungsvorstand

Der sechsköpfige Stiftungsvorstand besteht aus Vertretern aller gesellschaftlich relevanten Bereiche. Seine wesentlichen Aufgaben sind die Vertretung der Stiftung sowie die Geschäftsführung.

 

Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist Karl-Heinz Hebrok.

AnfahrtSOS-Hof Bockum

Satzung der Stiftung

§ 1

Name, Sitz und Rechtsform

 

(1) Die von Karl-Heinz Hebrok errichtete gemeinnützige Stiftung führt den Namen

Hebrok Stiftung

 

(2) Die Stiftung hat ihren Sitz in Lüneburg. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

 

§2

Stiftungszweck

 

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

(2) Zweck der Stiftung ist die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung und der Jugendhilfe und in diesem Zusammenhang insbesondere die Förderung junger Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung. Es soll dazu beigetragen werden, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen, Bildungschancen zu verbessern und vor allem junge Menschen bei der Berufsorientierung bzw. Berufsausbildung zu unterstützen.

 

Zweck der Stiftung ist auch, generationsübergreifende und gemeinschaftsbezogene Bildungsangebote inklusiv zu gestalten, zukunftsorientierte Integrationsmaßnahmen zu unterstützen und gleichzeitig dazu beizutragen, durch geeignete Vorhaben positive Lebens- und Bildungsbedingungen zu schaffen.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:

  • die Entwicklung, Umsetzung und Unterstützung außerschulischer und qualifizierender Bildungs- und Freizeitangebote insbesondere unter Berücksichtigung von Aspekten des Naturerlebens, der Umweltbildung sowie von Inklusion.
  • Umsetzung von konkreten Maßnahmen insbesondere zur Förderung junger Menschen auf ihrem Bildungsweg.
  • Einrichtung und Betrieb einer entsprechend geeigneten Freizeit- und Bildungseinrichtung.
  • Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprojekten, auch in Kooperation mit anderen Institutionen und Einrichtungen, die auf diesem Gebiet tätig sind.
  • die finanzielle Förderung von Maßnahmen und Vorhaben anderer gemeinnütziger Einrichtungen, die dem vorgenannten Zweck der Stiftung entsprechen.

 

(3) Die Stiftung kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 der Abgabenordnung bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt.

 

Die Stiftung kann ihre Mittel teilweise einer anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaft oder einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken, die den Stiftungszwecken entsprechen, zuwenden.

 

(4) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Aufgaben, die dem Stiftungszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Stiftungsmitteln besteht nicht.

 

(5) Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Stifter und ihre Rechtsnachfolger erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.

 

(6) Die Mittel der Stiftung dürfen auch zum Ankauf von Vermögensgegenständen verwendet werden, wenn diese dauernd einer gemeinnützigen Einrichtung für deren gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Eine Veräußerung dieser Gegenstände ist zulässig, wenn der Erlös daraus verwendet wird für

a) satzungsgemäße Fördermaßnahmen,

b) die Anschaffung von anderen in gleicher Weise zu überlassenden Gegenständen.

 

§3

Stiftungsvermögen

 

(1) Das Anfangsvermögen besteht aus einem Barvermögen von € 50.000,00, welches der Stiftung von Karl-Heinz Hebrok zugewendet wird.

 

(2) Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten und auf Beschluss der Geschäftsführung in geeigneter Weise anzulegen. Dem Stiftungsvermögen wachsen eventuelle Zustiftungen der Stifter oder Dritter zu, soweit sie ausdrücklich dazu bestimmt sind.

 

(3) Erträge des Stiftungsvermögens dürfen nach Maßgabe der Vorschriften der Abgabenordnung einer freien Rücklage zugeführt werden. Bei Auflösung der Rücklage sind die Mittel für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden, soweit sie nicht dem Stiftungsvermögen zugeführt werden.

 

(4) Soweit dies zur nachhaltigen Erfüllung des Stiftungszwecks erforderlich ist, kann eine zweckgebundene Rücklage nach Maßgabe der Vorschriften der Abgabenordnung gebildet werden.

 

§4

Erfüllung des Stiftungszwecks

 

Zur Erfüllung des Stiftungszwecks dienen die Erträge des Stiftungsvermögens und sonstige Zuwendungen Dritter, soweit diese nicht zur Erhöhung des Vermögens bestimmt sind.

 

§5

Organe der Stiftung

 

(1) Organe der Stiftung sind:

  • die Geschäftsführung
  • der Vorstand.

 

(2) Die Tätigkeit der Mitglieder dieser Organe ist ehrenamtlich. Sie haben Anspruch auf Erstattung angemessener Auslagen.

 

(3) Die Zuwendung von Vermögensvorteilen an die Mitglieder der Organe ist nicht zulässig.

 

§6

Geschäftsführung

 

(1) Die Geschäftsführung der Stiftung besteht aus einer vom Vorstand der Stiftung zu benennenden Person. Eine weitere Person kann als Vertreter  benannt werden.

 

(2) Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit in der Geschäftsführung solange aus, bis der Stiftungsvorstand eine Neubesetzung beschließt.

 

§7

Aufgaben der Geschäftsführung

 

(1) Der Geschäftsführer vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.

 

(2) Der Geschäftsführer hat folgende Aufgaben:

 

a) Die Verwaltung des Stiftungsvermögens, der Erträgnisse und der sonstigen zugewendeten Mittel,

 

b) die Vorbereitung der Beschlussfassung über die Durchführung von Fördermaßnahmen durch den Vorstand,

 

c) die Aufstellung der Jahresrechnung mit einer Vermögensübersicht und einem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks (Jahresabschluss)

 

d) die Vorlage der Jahresrechnung mit der Vermögensübersicht und dem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks an den Vorstand im Laufe der ersten fünf Monate eines Geschäftsjahres.

 

(3) Der Vorstand hat die nach Absatz 2 gefertigten Aufstellungen durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer prüfen zu lassen.

 

§8

Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus sechs Personen. Mitglieder sind: Karl-Heinz Hebrok, folgend ein von den Nachkommen zu benennendes Familienmitglied, der Landrat des Landkreises Lüneburg oder dessen Vertreter im Hauptamt und vier weiteren Mitgliedern.

 

(2) Vorsitzender des Vorstandes ist Herr Karl-Heinz Hebrok, folgend ein von den Nachkommen zu benennendes Familienmitglied.

 

(3) Die Sitzungen des Vorstandes sind nach Bedarf – mindestens einmal jährlich – durch den Vorsitzenden des Vorstandes einzuberufen. Die Ladungsfrist beträgt 2 Wochen. Sie kann im Einzelfall verkürzt werden. Eine Sitzung muss einberufen werden, wenn ein Vorstandsmitglied dies beantragt.

 

(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind, darunter der Vorstandsvorsitzende oder sein Vertreter. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, wobei Stimmenthaltungen wie Nein-Stimmen zu behandeln sind. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Beschlüsse können auch im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden, sofern kein Mitglied des Vorstandes diesem schriftlich widerspricht.

 

(5) Die Geschäftsführer der Stiftung sollen an den Sitzungen des Vorstands ohne Stimmrecht teilnehmen und die Ergebnisniederschrift führen, die vom Vorsitzenden des Vorstands oder seinem Vertreter zu unterzeichnen ist. Die Entscheidung über die Teilnahme der Geschäftsführung und die Führung der Ergebnisniederschrift liegt beim Vorsitzenden des Vorstands.

 

§9

Aufgaben des Vorstandes

 

Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

  1. Erlass von Förderrichtlinien für die Stiftung,
  2. Erlass einer Geschäftsordnung für die Tätigkeit der Geschäftsführung,
  3. Erlass von Richtlinien für die Entschädigung der Mitglieder der Geschäftsführung und des Vorstandes,
  4. Beschluss über die Durchführung von Fördermaßnahmen,
  5. Genehmigung der Jahresrechnung und Entscheidung über die Entlastung der Geschäftsführung,
  6. Beschlussfassung über Satzungsänderungen, die Aufhebung der Stiftung oder die Zusammenlegung der Stiftung mit einer anderen Stiftung,
  7. Beschlussfassung über die Verwendung des Stiftungsvermögens im Falle der Aufhebung der Stiftung.

§10

Geschäftsjahr

 

Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr.

 

§11

Aufhebung der Stiftung

 

Der Vorstand kann die Aufhebung der Stiftung beschließen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen.

 

§12

Vermögensanfall

 

Im Falle des Erlöschens, der Aufhebung und bei Auflösung der Stiftung oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks ist das Stiftungsvermögen in einer den Zwecken der Stiftung entsprechenden Weise zu verwenden. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

§13

Inkrafttreten

 

Die Stiftungssatzung tritt mit dem Tag der Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht – die Bezirksregierung Lüneburg – in Kraft.

 

 

Lüneburg, 12. August 2016

n.

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Was uns leitet...

…ist unser Motto: Gemeinsam Vielfalt entdecken

Die Hebrok Stiftung wurde im Jahr 2004 durch ihren Stifter Karl-Heinz Hebrok gegründet und engagiert sich seitdem für Kinder und Jugendliche in der Region. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und ausschließlich gemeinnützig aktiv.

 

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Umsetzung stiftungseigener Projekte sowie durch die finanzielle Förderung von Maßnahmen von Institutionen, Einrichtungen und Vereinen, die dem vorgenannten Zweck der Stiftung entsprechen.

 

Seit 2012 ist die Hebrok Stiftung zudem Projektträger des Bildungsprojektes NaturCampus Bockum. Der Standort dient der Umsetzung der Stiftungsziele und wird damit langfristig Kern der Stiftungsarbeit.

 

Das Leitbild gibt die Ziele der Hebrok Stiftung wieder und ist verbindliche Grundlage für das Handeln und die tägliche operative Arbeit der Stiftung. Es ist prozessorientiert und wird daher im Rahmen der Stiftungsarbeit regelmäßig reflektiert, auf seine Aktualität überprüft und demgemäß flexibel fortgeschrieben.

 

 

Unsere Ziele

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung und der Jugendhilfe. Durch die Gestaltung generationsübergreifender, gemeinschafts- und projektbezogener sowie inklusiver Angebote möchte die Stiftung dazu beitragen, Bildungschancen insbesondere für junge Menschen zu verbessern, sie bei der Berufsorientierung bzw. Berufsausbildung zu unterstützen sowie Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen.

 

Die Umsetzung der Ziele erfolgt insbesondere durch die Schaffung der notwendigen Infrastruktur am Standort Bockum. Zur Erreichung der Stiftungsziele entwickeln wir auf dem NaturCampus Bockum Angebote zum Naturerleben und Sozialen Lernen unter Berücksichtigung inklusiver Aspekte und setzen sie gemeinsam mit geeigneten Partnern aus der Region um.

 

Die Veranstaltungen sollen gemeinsame und individuelle Erlebnisse ermöglichen und die Besucher motivieren, die Vielfalt und die Eigenheit des Standortes und der Region zu entdecken. Wir möchten ein Verständnis für natürliche Phänomene sowie für ökologische und soziale Zusammenhänge schaffen. Es geht darum, das Bewusstsein für die Komplexität der Natur und die Rolle des Menschen als ein Teil der Natur genauso wie für die Vielfalt im sozialen Miteinander zu fördern.

 

 

Unsere Grundsätze

Im Mittelpunkt unseres Tuns steht das Leitmotto „Gemeinsam Vielfalt entdecken“.

 

Wir legen Wert auf Qualität in der Planung und Durchführung unserer Angebote. Die strategische Ausrichtung und Entwicklung unserer Bildungsarbeit orientiert sich an den Bedürfnissen der jungen Menschen genauso wie am Bedarf in der Region sowie den aktuellen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Belangen.

 

Unsere Arbeit ist geprägt durch einen regelmäßigen Austausch und einen engen Bezug zu aktuellen Entwicklungen. Wir bringen uns deshalb in lokale, regionale und überregionale Bildungsnetzwerke ein.

 

Das eigene Handeln ist auf die Stiftungsziele ausgerichtet und wird bestimmt durch eine hohe Verbindlichkeit sowie einen sorgsamen Umgang mit finanziellen Mitteln. Durch regelmäßige Reflexion und Qualitätssicherung bei Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit optimieren wir unsere Arbeit.

 

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Region.

 

 

Unsere Partner

Wir arbeiten eng mit geeigneten Partnern aus der Region zusammen. Verbunden durch eine gemeinsame Zielsetzung gestalten wir unsere Kooperationen zielorientiert und verbindlich.

 

Unsere Partner sind tragende Säulen in der Umsetzung unserer Bildungsprojekte und haben damit einen wesentlichen Anteil an der Gestaltung unserer Arbeit. Im Umgang miteinander legen wir Wert auf eine respektvolle Zusammenarbeit und die Berücksichtigung der Interessen aller Seiten

AnfahrtSOS-Hof Bockum